Rocksounds beim Wurmstock-Festival

Übach-Palenberg. Der Boden im Naherholungsgebiet Wurmtal vibrierte. Bis in den späten Abend dröhnte ein satter Rock-Sound über den Platz. Junge Menschen hatten beim “Wurmstock” mit ihrer Musik das Sagen.

Die Jungsozialisten aus Übach-Palenberg luden am Samstag, den 27.August zumWurmstock-Festival ein. In lockerer Atmosphäre und bei Live-Musik machten die jungen Sozialdemokraten auf die Missstände in der Stadt aufmerksam.

Ein heißer Tag war angesagt, denn vier Bands traten bei einem Wettbewerb gegeneinander an. Dabei waren Bands aus dem Kreis, aber auch weit über die Region hinaus. Der Reigen wurde von den Gewinnern des letzten Jahres „Queen’s Revenge“ eröffnet. Danach folgten „Ass Loud Ass Possible“ aus Baesweiler, „Left the Suffering Behind“ aus Wassenberg und „Memories on Polaroids“ aus Kohlscheid, aber auch “Abschaumbad” aus Coesfeld. Den erstenPreis – eine Studioaufnahme gesponsert von Heinz Gaida – gewann die Band “Memories on Polaroids”. Im Anschluss an den Wettbewerb sorgten die Band “Scratch” aus Erkelenz für einen gelungen Abschluss.

Juso-Vorsitzender Lars Kleinsteuber zeigte sich angesichts der rund 200 Zuschauer erfreut: “Wir hatten einen tollen Nachmittag mit viel Musik und Freude. Und wieder mal zeigt sich: Im Gegensatz zur CDU und (noch) Bürgermeister Jungnitsch, brauchen wir keine Propaganda einzukaufen. Wir tun auch etwas für unsere positiven Schlagzeilen.“

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Bands beim Wurmstock 2016

Mittlerweile haben wir alle Bands für unseren Wettbewerb gefunden.
Wir freuen uns auf einen tollen Nachmittag mit Scratch, Kartoum, Ass Loud Ass Possible, Abschaumbad und den Gewinnern des letzten Jahres Queen’s Revenge.

WurmstockPlakat

Das Offizielle Plakat für das Wurmstock-Festival 2016!

Wurmstock-Festival 2016

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder unser legendäres Wurmstock-Festival im Naherholungsgebiet! Es wird am Samstag, den 27.08. ab 15 Uhr stattfinden!

Wir suchen wieder viele tolle Bands für unseren Wettbewerb. Dabei könnt ihr eine professionelle Studioaufnahme im Designer Sound Aachen gewinnen!

Schreibt uns dazu einfach auf Facebook oder an info@jusos-uep.de!20150809_155034

Jusos und SPD räumen mit auf!

Heute haben wieder viele Helfer am Frühjahrsputz der Stadt teilgenommen. (Leider nicht so viele wie in den letzten Jahren, aufgrund des ungünstigen Termins) Wir haben, zusammen mit SPD und Grünen Übach-Palenberg, das Gebiet um den Kohleberg gereinigt.
Was uns auffällt ist, dass viel Müll in der Natur erspart werden könnte wenn die Stadt mehr Mülleimer aufstellen würde. Dies ist ein wichtiges Thema für unsere Stadt.
Wir bleiben dran!

(Bild: Sachkundiger Einwohner Klaus-Giso Bernhardt beim Müllsammeln)

(Bild: Sachkundiger Einwohner Klaus-Giso Bernhardt beim Müllsammeln)

Jusos unterstützen Runden Tisch Asyl!

20150728_181458Gestern Nachmittag haben wir, zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD Übach-Palenberg Alf-Ingo Pickartz und anderen Mitgliedern des runden Tischs Asyl, Fahrräder für die Flüchtlingsfamilien in unserer Stadt repariert. Juso-Vorsitzender Lars Kleinsteuber und Alf-Ingo Pickartz waren sich einig: Es war eine gelungene Aktion, die vielen Menschen nach langer Zeit der Not wieder ein lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Das Geld für die nötigen Ersatzteile wurde von unserer AG 60plus gespendet.
Darüber hinaus spendete der SPD Stadtverordnete Hannes Herbert Fibus Senner​ (WK10) mehrere hochwertige Fahrzeuge für die Flüchtlinge.

Wir setzten uns für alle Menschen ein! Bleibe Recht für alle Menschen, überall!

Wurmstock-Festival 2015

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Wir Jusos in Übach-Palenenberg setzen uns aktiv für die Jugend ein. Deshalb veranstalten wir in diesem Jahr wieder unser legendäres Wurmstock-Festival!

WIr suchen noch weitere Bands!!!

Bisher angemeldet sind:
The Bro
Against Stagnation
Devastor

und als Highlight:
Sleepers

 

Wolfgang XIV. – “La ville c’est moi”

So manch ein*e Bürger*in der Stadt mag sich in den vergangenen Wochen in die Herrschaftszeit des Herzogtum Jülich zurück versetzt gefühlt haben.
Denn seit seiner Wiederwahl im Mai 2014 regiert Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch die Stadt Übach-Palenberg in der Manier eines absolutistischen Feudalherren.
Am laufenden Band werden demokratische Entscheidungsprozesse übergangen und die Ratssitzungen verkommen zu reinen Abnick-Veranstaltungen. Frei nach dem Motto “Was Wolfgang der Große macht, kann ja so falsch nicht sein.”, wird hier Politik gemacht. Die Frage ist nur wer macht hier die Politik? Ganz sicher nicht die CDU oder irgendeine andere Partei. Die Politik – soweit man es als solche bezeichnen kann- wird vom Herzog und dem Hofnarren Helmut Mainz (seines Zeichens erster Beigeordneter) gemacht.

Als Beispiele für diese Alleinherrschaft kann man verschiedene Sachverhalte hinzuziehen. Da wäre zum einen die Ersteigerung des Grundstückes Stadionstraße 22, in der Bevölkerung als “Outbaix” bekannt. Hier legte der Bürgermeister den Fraktionsvorsitzenden des Rates einen Dringlichkeitsbeschluss vor, in dem davon gesprochen wurde auf diesem Grundstück Flüchtlinge unterzubringen. Unter dieser Prämisse unterschrieben alle Beteiligten, das Objekt wurde für 120.000 Euro von der Stadt ersteigert. Nach der Bekanntgabe der Ersteigerung formte sich sofort eine Bürgerinitiative für die Wiedereröffnung des Musikclubs “Outbaix”. In der folgenden Zeit gab es viele Spekulationen über den Verwendungszweck des Grundstücks, besonders da der Herr – entgegen seiner anfänglichen Behauptung – noch keine konkreten Pläne für die Nutzung vorweisen konnte oder wollte. Bis heute ist noch nichts weiteres geschehen, aber die 120.000 Euro sind schon weg.

Als nächstes ließ die Verwaltung durch den Hofnarren Mainz den radikalen Grünschnitt in der Stadt bekannt geben und durch Kostenersparnis erklären. Auch dies ist erst geschehen als dieser Grünschnitt schon fast beendet war.

Später demonstrierte Herzog Wolfgang seine Macht, in dem er – ohne jede demokratische Beschlusslage – beim Kreis Heinsberg kein Interesse an der Fortführung der Schulsozialarbeit anmeldete. Nach einer Diskussion im Rat will man zwar in ein paar Monaten noch einmal darüber beraten, doch es bleibt zu befürchten das sein Hofstaat ihm blind folgen wird.

Ein etwas anderes Thema schaffte es nun am Mittwoch auf die Titelseite des Lokalteils der Geilenkirchener Zeitung. Der Redakteur Jan Mönch berichtet hier über die Entscheidung zur Dependance der Gesamtschule Übach-Palenberg in Baesweiler.
Dabei beschreibt er diesen Entscheidungsprozess zutreffend als “Eiertanz”. Auch hier hat Großherzog Wolfgang ohne einen demokratischen Beschluss oder eine Debatte im Rat geführt zu haben, der Verwaltung Baesweiler abgesagt.
Nun stellt es sich so dar, dass zwar keine Mehrheiten für eine solche Dependance festzustellen waren, allerdings gebietet es der Anstand eines Demokraten über solche Prozesse zu beraten. “Zu beraten” meint allerdings nicht im stillen Thronsaal Entscheidungen zwischen dem Herzog und dem Hofnarren aus zu klüngeln.

Vor einigen Monaten wurde das Amtsblatt der Stadt wieder eingeführt – um genau zu sein sechs Monate vor der Kommunalwahl – ein Schelm der Böses denkt.
Für dieses Amtsblatt holte sich der Herzog einen alten Bekannten aus den tiefen des vietnamesischen Dschungels zurück nach Übach-Palenberg. Seit kurzem betreibt dieser sogar einen “Online Stadtanzeiger”. Diesen gestaltet er in der Manier jener Agitprop (Agitation und Propaganda) Minister vergangener Tage, die dieses Land schon einmal in den Ruin getrieben haben.
Auch er greift an diesem Mittwoch auf den Artikel von Herrn Mönch zurück und kritisiert diesen scharf. Er fragt sich wie man sich nur so “instrumentalisieren” lassen könne… nun diese Frage muss er sich wirklich selber stellen. Denn guter Journalismus hat auf der Seite dieses Hofberichterstatters keinen Platz.

In der französischen Revolution hat man gesehen, dass es vielen absoluten Herrschern nicht gut ergangen ist.
Manche begangen Selbstmord, manche wurden gehängt, manche sogar geköpft.

Noch hat Herzog Wolfgang die Möglichkeit seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, den Kopf von der Guillotine zu nehmen. Doch wie lange wird das Volk sich das noch gefallen lassen? Wacht auf Verdammte dieser Erde!

Schulsozialarbeit oder Wie viel ist ein Mensch wert?

Übach-Palenberg. Es ist schon Ende März und der Frühling scheint langsam zu beginnen. Die Vögel würden uns von ihren Nestern aus begrüßen, sofern es denn noch Bäume in der Stadt gäbe. Das Grün der Bäume und Sträucher sprießt – zumindest soweit sie noch nicht bis auf ihre letzten Zentimeter zurück geschnitten wurden.
Schüler*innen verbringen ihre Freistunden gerne in der Schülerbücherei bei der netten Bibliothekarin – sofern es denn eine gäbe.
Schüler*innen und Lehrer*innen benutzen gerne die frischen, modernen und sauberen Toiletten – sofern es denn welche gäbe.
Jungendliche der gesamten Region gehen gerne ins Übacher Schwimmbad – würden sie nicht durch das Verbot der Schwimmshorts in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt.
Alle Menschen in der Stadt freuen sich über sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen – wären da nicht die leerstehenden Einkaufszentren in Palenberg und Übach.

Auch die Politik ist aus ihrem Winterschlaf erwacht und man könnte fast meinen Übach-Palenberg sei ein Kommunalpolitisches Wunder. Wie gesagt – könnte – denn auch hier liegt der Teufel im Detail.
Seit Monaten hört man die selben platten Phrasen “Übach-Palenberg befindet sich im Aufschwung!”, “Uns geht es so gut wie nie!”, “Wir können in diesem Jahr eine überplanmäßige Rückzahlung leisten!”. Doch wenn man hinter die Fassade der scheinbaren Haushaltskonsolidierung blickt wird einem Angst und Bange.

Zwar floriert das Großgewerbe, doch der Einzelhandel ist in den Übach-Palenberger Innenstädten immer rarer gesät.
Investitionen bleiben aufgrund der Sparpolitik größtenteils aus.
Das neueste Opfer der Sparwut sind die Bäume an den Straßen, die aus Kostengründen bis auf ein Minimum zurück geschnitten oder sogar komplett gefällt wurden.

Viel schlimmer als der rigorose Grünschnitt ist der Verzicht auf die Fortführung der Schulsozialarbeit.
Ohne vorher den Rat zu informieren hat der Bürgermeister dem Kreis Heinsberg gemeldet, es bestehe seitens der Stadt Übach-Palenberg kein Interesse an der Fortsetzung des Projektes aufgrund des zuleistenden Eigenanteils bei der Finanzierung.
Die Schulsozialarbeit ist ein Bereich der nicht-öffentlich agiert, aber dennoch einen großen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und Armutsprävention -in jeder Hinsicht- leistet.
Hier wird mal wieder an der falschen Stelle gespart!

Bei der Ratssitzung am 23. März legte die SPD-Fraktion einen Antrag auf Fortsetzung der Schulsozialarbeit vor. Weder vom Bürgermeister, noch vom Vorstand der CDU-Fraktion, wurde eindeutiges Interesse an diesem Vorhaben signalisiert. Es wurde lediglich über das fehlende Finanzierungskonzept beziehungsweise über die entstehenden Kosten beraten. Hier wird eine Milchmädchenrechnung vorgenommen die die Menschenwürde zutiefst verletzt.
Menschen werden hier nicht als Menschen bewertet sondern als Kostenfaktoren. Dies ist die dunkelste Auslegung des Kapitalismus, der, in Verbindung mit dem Neo-Liberalismus, in mittelbarer Zukunft zu einem Zusammenbruch des Systems führen wird.

Wer an den Kindern spart, spart an der Zukunft!

Es zeigt sich mal wieder das die Mehrheitsfraktionen im Stadtrat kein Interesse an sozialer Gerechtigkeit und einer wirklichen Konsolidierung des Haushaltes hat.
Es bleibt zu hoffen, dass auch diese verbitterten schwarz-weiß Maler einmal zur Vernunft kommen bevor die Stadt komplett den Bach runtergegangen ist!