Scheitern mit Ansage
Voll …stark. Voll vor die Wand gelaufen und stark abgeprallt. So könnte man die Arbeit der Junge Union (JU) in Übach-Palenberg bezeichnen.
Zuletzt hat sich in der Sitzung des Haupt- und Finanz-Ausschusses (HuFA) wieder einmal gezeigt, dass sich die JU offenbar weder mit der Mutterpartei (CDU), noch mit dem Bürgermeister als Verwaltungschef abspricht. Sie sind wieder mit Pauken und Trompeten mit einem Antrag gescheitert. Sowohl der Fachausschuss, als auch der HuFA lehnten den Antrag, die Saarstraße in Frelenberg zur Einbahnstraße zu machen, einstimmig (!) ab. Selbst die eigenen Parteifreunde der CDU unterstützten den Antrag nicht. Umso peinlicher, dass man vorab groß in der Presse verkündet hat, man engagiere sich auch außerhalb des Wahlkampfes und kümmere sich um wichtige Belange der BürgerInnen. Warum sieht das nur die JU so?
Die zweite Niederlage, nachdem sie mit ihrem (vertragswidrigen?) Antrag zum Umbau der Marienberger Kiesgrube ebenfalls gescheitert sind.
Was Frelenberg betrifft, so muss man sich die Frage gefallen lassen, ob man sich hat vor den Karren spannen lassen (von wem auch immer) und warum nicht alle AnwohnerInnen befragt wurden?
Und wenn man jetzt in der Lokalzeitung liest, dass die Comeniusschule einen kleinen Bereich der Marienberger Kiesgrube selbst gestalten durfte (http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&_wo=mailing&id=1245430), stellt man sich die Frage, ob man hier als Trittbrettfahrer mitfahren wollte?!
Aus Sicht der Jungsozialisten (Jusos) wollen wir an dieser Stelle einmal deutlich machen, wie wir vorgehen. Denn wir nutzen die Erfahrung und Kompetenz in der SPD-Fraktion und klären Vorhaben unsererseits im Vorfeld ab. Auch mit den beiden Beigeordneten im Rathaus. Gemeinsam diskutieren wir über Sinn und Unsinn einer Anregung und erst wenn man sich einig ist, dass es sinnvoll ist, einen Antrag zu stellen, wird dies auch gemacht. Egal ob anschließend Jusos, oder SPD auf dem Briefkopf des Antrages steht.
Alles andere wäre kontraproduktiv.
In Anbetracht der angespannten Haushaltslage wird es leider immer schwieriger, Maßnahmen umzusetzen.
Dinge, die in der Vergangenheit an die Fraktion herangetragen wurden, waren die Beleuchtung des Basketballplatzes im Naherholungsgebiet und die Neugestaltung von Teilen des Sportplatzes am Bucksberg. Projekte die inzwischen angepackt wurden / werden, auch ohne dass wir unseren Briefkopf auf einem Antrag sehen mussten.
Kleine, gepflasterte und somit kostengünstige Flächen zum Grillen an verschiedenen Schwerpunkten in der Stadt sind gerade zum Frühlingsanfang wieder ein Thema, das wir ansprechen werden. Denn gerade in Anbetracht der oben erwähnten Haushaltslage lassen sich solche gepflasterten Flächen mit der Möglichkeit zur Abfallentsorgung sicher günstig herrichten. Gerade junge Leute würden so die Möglichkeit erhalten, mit Freunden und Bekannten zu Grillen, auch wenn man keinen eigenen Garten sein Eigen nennt.
Natürlich handelt es sich hierbei nur um eine anfängliche Überlegung, die z.B. bezüglich der möglichen Standorte etc. weiter ausgereift werden muss. Vielleicht ist dies auch eine (vorübergehende) Alternative zur vergleichsweise teuren zentralen Grillhütte im Naherholungsgebiet?!
Tags: Grillhütte, JU, JUSOS, Saarstraße, Scheitern, Übach-Palenberg







Montag, 29.März 2010 von Sven
Kommunal