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Die Welt des selbsternannten Arbeiterführers

Dienstag, 8.September 2009 von

Neues

Was früher schon mit “Kinder statt Inder” absolut verfehlt und ein beispielsloser Skandal war, wird auch neun Jahre später nicht besser!

Jürgen Rüttgers versucht nunmehr im Wahlkampf seinem hessischen Kollegen Roland Koch weiterhin eifrig nachzueifern und mit beispielsloser ausländerfeindlicher Rhetorik Stimmung zu machen, wie hier bei einem Wahlkampfauftritt in Duisburg:

Der Einzige, “der nicht weiß, was er tut”, ist Jürgen Rüttgers selbst. Und so einer sieht sich selbst als Erbe von Johannes Rau und als letzter “wahrer Arbeiterführer”. Seine Äußerungen zeigen aber doch wohl eher, dass seine geistigen Vorstellungen eher in die Zeit von vor 70 Jahre zurückreichen!

Frisiert? Entstellt? Nein! Blackout? Versprecher? Versehen? Nein! Das Ganze hat Prinzip: NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei einer Kundgebung am 28.08.2009

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Ein Kommentar

  1. avatar David sagt:

    Eine Schande dass sich Herr Rüttgers als Erbe von Johannes Rau sieht
    Johannes Rau hat und hätte nie solche aussagen gemacht.
    Der echte Arbeiterführer hat in den 20 Jahren als Ministerpräsident viel erreicht.
    Johannes Rau setzte sich stark dafür ein dass viel mehr Unis in NRW entstehen und dass jeder die Chance hat sich kostenlos weiterzubilden. Beides war von großen erfolg gekrönt.
    Herr Rüttgers hingegen führte erstmal Studiengebühren ein was viele, gerade aus sozial schwächeren Familien, abschreckt.
    Ein vergleich zu Johannes Rau von jemanden der keinen Wert auf Chancengleichheit legt ist einfach nur eine Unverschämtheit.

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